Wir sind vom 19.September 2021 bis einschließlich 05.Oktober 2021 im Urlaub
 Wir sind vom 19.September 2021 bis einschließlich 05.Oktober 2021 im Urlaub 

Medikamentelle Tumorbehandlung

Die Diagnose "Tumor" oder "Krebs" ist bei Tierbesitzern zu Recht gefürchtet. Allen sind die gängigen Behandlungen in der Humanmedizin vor Augen mit ihren teils gravierenden Nebenwirkungen. Sie als Tierbesitzer wünschen sich eine möglichst nebenwirkungsarme Behandlung Ihres Tieres. Ein Überleben nur um des Überlebens willen ohne Lebensqualität mit Schmerzen und ständiger Übelkeit ist nicht sinnvoll.

 

Es gibt mehrere Substanzen, denen in der Humanmedizin wenig Beachtung geschenkt wird, obwohl eine Wirkung auf Krebszellen vorhanden ist, bei gleichzeitig günstigem Nebenwirkungsprofil.

 

Diese sind:

  1. D,L-Methadon

  2. Amygdalin

  3. Metformin, Simvastatin und Berberin

  4. COX-Inhibitoren:NSAID: Meloxicam, Carprofen

  5. Granatapfel-Polyphenole

  6. Salvestrole

  7. Artesunat/Beifußpräparate

  8. Shitake-Wirkstoff: AHCC

  9. Vitamin-C-Hochdosistherapie

 

Eine frühzeitige Erkenntnis der humanmedizinischen Onkologie ist, dass , von einzelnen Ausnahmen abgesehen, nur Kombinationen von Zytostatika Patienten von ihrer Tumorkrankheit heilen können. Das heißt, immer mehrere der oben aufgeführten Substanzen müssen gleichzeitig angewandt werden.

 

Zu 1.: D,L-Methadon

 

Methadon wirkt über die Opioidrezeptoren auf der Zelloberfläche der Tumorzellen. Tumorzellen haben in der Regel sehr viele Opioidrezeptoren, während gesunde Zellen nur sehr wenige Opioidrezeptoren ausbilden.

Methadon aktiviert durch Bindung an den Opioidrezeptoren Signalwege, die den natürlichen Zelltod auslösen und damit die Tumorzelle zum Absterben bringen.

Hauptnebenwirkung von Methadon ist Verstopfung, die aber mit den üblichen stuhlerweichenden Mitteln, z.B. Flohsamenschalen, kontrolliert werden kann.

Die Wirkung von Methadon auf Krebszellen wurde von der Ulmer Chemikerin Dr. Claudia Friesen 2007 entdeckt. Im Internet findet man unter ihrem Namen weitere Informationen.

 

Zu 2.: Amygdalin

 

Amygdalin enthält Cyanid (Blausäure) in einer stabilen Atombindung. Deshalb ist Amygdalin im Gegensatz zu Zyankali ungiftig. In Zyankali ist das Cyanid nämlich nur in einer lockeren Ionenbindung gebunden. Das Cyanid im Amygdalin kann nur freigesetzt werden durch das Enzym Beta-Glucosidase. Dieses Enzym ist in Krebszellen enthalten, nicht in gesunden Körperzellen. Gesunde Körperzellen enthalten das Enzym Rhodanase, das Cyanid in Thiocyanat umwandelt. Thiocyanat ist eine ungiftige Vorläufersubstanz für Vitamin B 12 (Cyancobalamin).

In Krebszellen löst die Beta-Glucosidase die Cyanid-Verbindung und setzt Blausäure und Benzaldehyd frei. Diese zwei Gifte töten die Krebszelle.

Die Dosierung zur Krebsvorbeuge beim Mensch liegt beim Mensch liegt bei 50 mg Amygdalin pro Tag, das entspricht etwa 10 Aprikosenkernen pro Tag. Im Fall von vorhandenem Krebs ist die empfohlene Dosis 6 g Amygdalin pro Tag intravenös gespritzt über 3 Wochen.

Bücher zum Thema: E. Griffin: Eine Welt ohne Krebs; Peter Kern: Krebs bekämpfen mit B17.

 

Zu 3.: Metformin, Simvastatin und Berberin

 

Der Behandlungsansatz dieser Kombination aus Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln ist ein vollkommen anderer als der herkömmliche Ansatz in der Schulmedizin. Es wird nicht versucht, die Krebszelle direkt zu töten, sondern man schneidet sie von den für sie notwendigen Stoffwechselprodukten ab. Das ist natürlich schonender für den Patienten. Der Behandlungsansatz beruht auf der metabolischen Theorie der Krebsentstehung nach Warburg.

Metformin ist ein Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes, das die Neubildung von Glukose in der Leber hemmt. Simvastatin senkt den Cholesterinspiegel. Berberin, ein Wirkstoff aus der Berberitze, senkt auch den Glukose- und den Cholesterinspiegel,  aber über andere Mechanismen als Metformin und Simvastatin. Alle Substanzen sind preiswert bei günstigem Nebenwirkungsprofil. Weiterführende Literatur: "How to starve cancer" von Jane McLelland.

 

Zu 4.:COX-Inhibitoren

 

Seit längerem ist bekannt, dass nichtsteroidale Antiphlogistika (entzündungswidrige Medikamente, die nicht zur Gruppe der Kortisone gehören) auch eine krebsvorbeugende und antitumoröse Wirkung haben können. NSAID hemmen das Enzym Cyclooxygenase (COX), das für die Synthese wichtiger Entzündungsbotenstoffe verantwortlich ist. Die Hemmung der Cyclooxygenase wirkt der Gefäßneubildung durch Tumore entgegen und verbessert die Immunantwort gegenüber entarteten Zellen. Es sind bei Hunden und Katzen objektive Tumorremissionen sowohl bei einer alleinigen NSAID-Behandlung als auch bei einer Kombinationsbehandlung berichtet worden. Geheilt wurden eine Reihe unterschiedlicher Tumoren: Lymphom, Prostata-Karzinom, Plattenepithelkarzinom, Melanom, Mammakarzinom u.a..

Quelle: Kessler, Kleintieronkologie, S. 161.

 

Zu 5.: Granatapfel-Polyphenole

 

Die eigentlichen Übeltäter und Verursacher der Rezidive sind Krebsstammzellen. Wenn eine Stammzelle entartet und zur Krebszelle wird, stellt sie durch ihr enormes Vermehrungspotential das eigentliche Therapieproblem dar. Krebsstammzellen können in der Regel nicht durch Chemotherapie oder Strahlentherapie zerstört werden. Stammzellen können in einen Ruhezustand übergehen, in dem sie von Zytostatika nicht erreicht werden können. Sie können sich durch Aktivierung antiapoptotischer Signalwege vor dem Zelltod bewahren. Stammzellen sind durch die Aktivierung von NFkappabeta durch die Apoptosehemmung unsterblich. Granatapfel-Polyphenole hemmen die NFkappabeta-Aktivierung und machen so Krebsstammzellen angreifbar, ohne gesunde Stammzellen zu schädigen. Dosierung für Mensch: 600 mg Polyphenole als Gallussäure-Äquivalent. Bei Tieren entsprechend Gewicht umrechnen, intensiveren Stoffwechsel der Tiere mit berücksichtigen.

Literatur: Dr. Ludwig Manfred Jacob: Prostatakrebs Kompass

 

 

Zu 6.  Salvestrole

 

Krebszellen enthalten ein spezielles Enzym: Cytochrom P4501B1. Dieses Enzym kommt nur in Krebszellen vor, außerdem wird es gebildet bei Autoimmunkrankheiten und Colitis ulcerosa.  Gesunde Körperzellen enthalten nicht dieses Cytochrom P450 1B1. Das ermöglicht eine zielgenaue Behandlung der Krebszellen ohne die gängigen massiven Kollateralschäden an gesunden Zellen durch Chemo und Bestrahlung.  Die Salvestrole sind eine Gruppe pflanzlicher Abwehrstoffe, die mit dem Cytochrom P450 1B1 interagieren: Das CYP1b1 reagiert mit den Salvestrolen und produziert einen Anti-Krebswirkstoff. Der löst die Apoptose aus, den programmierten Zelltod. Man nimmt an, das die Aufnahme von Salvestrolen in der Nahrung ein natürlicher Schutz vor Krebsentstehung ist. Die heutige Nahrung, auch für Tiere, enthält allerdings viel zu wenig Salvestrole. Salvestrole werden von der Pflanze hauptsächlich bei Pilzbefall als Abwehrmassnahme gebildet. Nahrungsmittel, die durch Fungizideinsatz vor Pilzbefall geschützt wurden, enthalten deshalb keine Salvestrole. Man muss sie als Nahrungsergänzung zuführen.

 

 

Zu 7.  Beifußpräparate

 

Artesunate, der extrahierte Hauptwirkstoff vom einjährigen Beifuß, enthält eine Lactonperoxidgruppe. Dieses Peroxidgruppe reagiert mit Eisenmolekülen.

Bei dieser Reaktion werden Sauerstoffradikale freigesetzt, die die betreffende Zelle töten.  Krebszellen enthalten in der Regel wesentlich mehr Eisenmoleküle als gesunde Zellen. Deshalb kann man Artesunat zur Krebsbehandlung einsetzen. Beifußpräparate haben Patente zur Malaria-, AIDS- und Krebsbehandlung. Die WHO zählt Artemisin, wegen der Malaria-Wirksamkeit, zu den 10 wichtigsten Medikamenten überhaupt.

Man kann auch Beifußtee trinken. Das ist wesentlich preiswerter und der Tee hat wegen einer Vielzahl weiterer Inhaltsstoffe ein breiteres Wirkungsspektrum. Nachteil: extrem bitter.

 

 

Zu 8.  AHCC, Shitake-Wirkstoff

 

Der Pilzextrakt verbessert die Reaktion des Immunsystems auf die Krebszellen und soll auch direkte antitumorale Wirkungen haben. AHCC aktiviert Bax, ein Enzym, das den freiwilligen Zelltod fördert, und beeinflusst noch mehrere Enzyme, die den Zellzyklus regeln. Es soll in 700 japanischen Krebskliniken verwendet werden.

 

 

Zu 9. Hochdosis-Vitamin-C-Behandlung

 

Krebsstammzellen schützen sich durch Aktivierung von NFkappa beta vor der Apoptose, dem freiwilligen Zelltod normaler Zellen. Krebsstammzellen sind auch weitgehend geschützt vor Bestrahlung und Chemotherapie, was sie in einer Art Schlafzustand überleben können.  Wie kann man sie also töten? Durch massive Produktion freier Radikale. Zuerst versucht man, die NFkappabeta -Aktivierung rückgängig zu machen durch Curcumin und Granatapfelextrakte. Da Vitamin C hauptsächlich die Glycolyse blockiert,  muss man die Verwertung von Glutamin und Fettsäuren durch die Krebszelle blockieren. Das macht man durch die Verabreichung von Doxycyclin und Berberin. Des weiteren muss man die antoxidative Kapazität des Organismus senken, damit die Krebszellen sich nicht damit vor den freien Radikalen schützen können: Kein Q10 geben, damit kann der Körper Glutathion herstellen, das wichtigste Antioxidanz. Statine (Cholesterinsenker=Simvastatin) verabreichen, die senken den Glutathionspiegel. Hochdosiertes Vitamin C intravenös produziert ab einer gewissen Konzentration Wasserstoffperoxid, was die Stammzelle töten kann. Dosierung: Je nach Größe des Patienten, beim Mensch 3 x pro Woche 60 g iv.

Über das Futter verabreichtes Vitamin C wirkt nur als liposomale Zubereitung eines Askorbats,  mindestens 5 g /Dosis.

Das ganze Schema sollte wellenförmig angewendet werden: Zuerst den Krebs schwächen  durch Intervallfasten, Metformin, Simvastatin, Berberin. Dann Peroxidverabreichung durch Hochdosis- Vitamin C und Artesunate.

 

 

Literatur:

Jane McLelland: How to starve cancer

Brian A. Schaefer: Salvestrole

Ludwig Manfred Jacob: Prostatakrebs Kompass

Jutta Hübner: Komplementäre Onkologie

G. Edward Griffin: Eine Welt ohne Krebs

Travis Christofferson: Über die Wahrheit stolpern

Thomas Chrobok: Medizinskandal Krebs